Gebundenes Hardcover, coloriert und illustriert: "DER VIROLOGISCHE MAGNET"

Freitag, 3. Juli 2015

How to beend a Schreibblockkad

Ich wollte nie wieder ein Blog mit "ich"  beginnen.  Aber das tut wenig zur Sache.

Kennen Sie das? Sie setzen sich hin in der festen Absicht eine Mauer zu bauen. Eine Mauer aus einstmals bleiernen Lettern. Gut, im Grunde wollen Sie lediglich einen Gedanken elegant zu Papier bringen, was heutzutage nichts anderes bedeutet, als dass sie kleine Plastikkarte hinunter drücken und einen ganzen Haufen Daten erzeugen.

Sehen Sie, und kaum öffnet man ein Dokument, um diesen Gedanken nieder zu tippen, schleicht sie sich ein. Die Schreibblockade. Keine, die sich dergestalt offenbart, dass man schlicht nichts mehr zu sagen hat, sondern vielmehr jene, die einem suggeriert, zu viel zu sagen zu haben. Und das alles gleichzeitig. Just dieses ist auch in diesem Blog wieder passiert.

How to avoid also a Schreibblockkad? Es ist doch im Grunde ganz einfach. Man muss nur so lange weiter schreiben, bis der ganze Unsinn, der einem das Hirn vernebelt verfasst und somit heraus ist aus eben diesem Hirn. Dumm nur, wenn bereits der erste Satz nicht ansatzweise auf das eigentlich gewählte Thema einzahlt, sondern einen komplett nebensächlichen Gedanken, wie den ersten Satz dieses Blogs, heraus würgt.

Ich persönlich habe meinen eigenen Rat mit diesem Text bereits in Perfektion umgesetzt. Und ja, Glück gehabt. Wusste ich doch nach der Headline weder Thema, noch sonst etwas zu berichten. In Grunde gibt es keine Schreibblockade, denn das was uns blockiert, sind nur die vielen Gedanken. Die Gedanken, die wir als unwürdig empfinden heraus gelassen zu werden und die uns dann genau aus diesem Grund die Synapsen verstopfen.

Schreiben kann also, auch wenn man im Grunde nichts zu sagen hat, extrem befreiend wirken. Quod erat demonsrandum.

Freitag, 26. Juni 2015

Der eine Satz: zum Wohlfühlen

Und immer wenn mir dann die ganzen hochauflösenden Bilder, alles erklärenden Grafiken und professionellen Schönmachereien ob ihrer Perfektion zum wohlgenährten Halse raus hängen, klatsche ich voller Wonne simple Buchstaben aneinander und hoffe voller Wonne, dass Sie sich aneinander reiben, sich nicht fügen und am Ende mehr Fragen aufwerfen, als Antworten geben.



Mittwoch, 3. Juni 2015

Mettbrötchen zum Mitnehmen

Sie kennen das. 

Morgens - voll des Hungers nach einem nicht eingenommenen Frühstück - halten Sie auf dem Weg zur Arbeit beim Bäcker und zwingen die freundliche Bäckersfrau unter Zuhilfenahme von Geld in einem Kraft raubenden Dialog, Ihnen ein Mettbrötchen zusammen zu basteln ("Mit Zwiebeln?" "Ja, gerne." "Mit Butter?" "Auch." "Salz und Pfeffer?" "Gerne." "Ei mit drauf?" "Ach Gott, wenn Sie schon mal fragen." "Zum Mitnehmen?" "Aber ganz sicher." "Haben Sie`s klein?" "Jetzt reicht`s aber"), legen es ob des restlos voll gemüllten Beifahrersitzes in den Fußraum des Wagens, parken ihn hernach in der Tiefgarage, um ihn vor dreisten Dieben zu verstecken, und versäumen es natürlich, ihre Beute mit ins Büro zu nehmen.

Als Sie, ihren Fehler bemerkend aber von akuter Lauffaulheit geplagt entscheiden, das Brötchen Brötchen sein zu lassen, um es dann des Mittags als adäquaten Snack zu verspeisen, denken Sie natürlich weder an die natürliche Ausbreitung der penetrant offensichtlichen Geruchsmelange aus frischen Zwiebeln und einer durchweichten Bäckerstüte in dem kleinen Raum, den der Wagen - natürlich ein Smart - zur Verfügung hält, noch an die Tatsache, dass Sie diesen glorreichen Plan bis mittags natürlich selbstverständlich komplett vergessen haben werden.

Sie steigen also nach einem langen Arbeitstag - mit einer kurzen Pause und einem unter Mithilfe des freundlichen, türkischen Pidebäckers erfolgreich bekämpften Hungererlebnisses ("Mit Knoblauch?" "Gerne." "Mit Schafskäse und ..." "Oh ja." "...Oliven?" "Jaja doch." "Scharf machen?" "Bitte?" "Scharf machen die Pide?" "Oh, ja sicher." "Zum Mitnehmen?" "Jup, ich hab`s klein."), in ihren Kleinwagen ein und fallen - direkt nach der freundlichen und beinahe akzentfreien Begrüßung durch Ihr vergessenes Mettbrötchen - um.

Kennen Sie das?


Donnerstag, 21. Mai 2015

77 Prozent der Schallgeschwindigkeit

77 Prozent der Schallgeschwindigkeit, sagt der Pilot. Was sonst auch sollte man fremden Menschen sagen, die man weder kennt, noch bewussten Auges jemals wieder sehen wird. Es kann sein, dass der ein oder andere seinen, einem Nerdinteresse geschuldeten, Nutzen aus dieser Information ziehen kann. Ich kann es nicht. Mich wirft es zurück in meinen Gedanken, Echos aus einer Zeit, die ich selber nicht erlebt habe, als kollektiver, durch Wissen vermittelter Nachhall der Menschheit.

77 Prozent der Schallgeschwindigkeit sind mein Portal in eine Welt der Konfrontationen mit wahrhaft Fremden. Als Menschen andere Menschen in anderen, für sie nur mühevoll erreichbaren Regionen, überfallen, getötet, vergewaltigt und versklavt haben. Aus keinem anderen Grunde als Reichtum und Macht. Diese Menschen hatten keine 77 Prozent Schallgeschwindigkeit zur Verfügung für ihre Raubzüge. Nicht einmal 50 oder 30 oder … diese Menschen waren zu Fuß oder zu Pferd unterwegs und konnten vielleicht gerade deshalb so perfide und skrupellos morden. Sie konnten „die anderen“ gar nicht kennen. Es gab, jenseits einzelner Versuche, kaum einen Austausch zwischen den Kulturen.

Dann kommt irgendwann ein Kaltgetränk und ein Sandwich. Ich verneine den Einkauf von Düften und Schals und gehe zurück in der Geschichte. Hier kam irgendwann die Aufklärung. Und sind seit dem auch noch so unvorstellbare Gräueltaten begangen worden - ja, auch von aufgeklärten Menschen - muss man dem Menschen und seiner kollektiven Fähigkeit an sich dennoch eine Art intellektuellen Fortschritt bescheinigen. Wir haben das Wissen um unsere Nachbarn, wir kennen Hintergründe vermeidlich fremder Kulturen, wir haben gelernt, Konflikte ohne Gewalt zumindest lösen zu wollen. Ob wir von all dem Gebrauch machen, ist eine ganz andere Frage. Aber zumindest könnten wir es nun.

Mein Sandwich nagend und aus dem Fenster den endlosen weißen Wolken ins friedliche Wohnzimmer schauend, weiß ich gar nicht, was schlimmer ist. Dass Menschen früher aus Unwissenheit Unheil in die Welt gebracht haben, oder dass sie es heute trotz besseren Wissens noch immer tun.

77 Prozent der Schallgeschwindigkeit gemahnen mich daran, dass wir heutzutage eine Chance haben, eine riesengroße Chance, die unsere Vorfahren allesamt nicht hatten. Wir können uns informieren, wir können uns umsehen, wir können blitzschnell Ozeane und Kontinente überwinden und uns in der Sprache der anderen verständigen.

Und es erinnert mich daran, dass sogar diese - für mich im Grunde nutzlose Information - ihren Sinn haben kann.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Konformität in der Komfortzone

Hektische Menschen in drillichter Uniform, sie hetzen und schlingen, und dennoch entkommt niemand der Norm. Konformität in der Komfortzone kommt oft vor, aber vorwärts kommt man so selten.

Verwehrt jedes Einblicks, kein Zögern bewährt sich. Das Innehalten, so nötig, so wichtig, so lebenserhaltend, wird sorgsam verweigert. Der Versuch eines Ausbruchs wird mit Ausschluss geahndet. Nach Ausbrechern gefahndet.

Wo anders sein anderes Sein hinterfragt, wird niemals, niemals, niemals die Wahrheit gesagt. Die Hetze im Innern ist die Munition für die Hetze auf Sonderbares. Nur Sonderbares ist Wahres, meint man zu weinen, nicht ohne sich selber, sich wirklich zu meinen.

Montag, 18. Mai 2015

Stillt Eure Gier

Die Nation giert nach Nachschlag.

Sei es in Form unendlicher Güter, sei es als schiere Gewalt gegen anders Denkende. Und scheiße, sind das viele. Im Grunde ... alle, außer man selbst.
Wichtig scheint, was die Gier nach Kompensation stillt.
Wichtig scheint, was uns die Keile unter die Sohlen treibt, was uns unbotmäßig aber sichtbar erhöht.
Die Streichhölzer unter den Fingernägeln waren schon so lange platziert. Zeit sie endlich zu entzünden.

Mit Hass. Mit Gier. Mit Dummheit.

Dummheit ist einer der besten Brandbeschleuniger. Irre aber wahr.
Lodernde Flammen schlagen aus den Körpern und eine neues Buch der Wahrheit auf.
Eine Wahrheit, die den Gewalttätigen gehört.
Eine Wahrheit, die denjenigen das Wort redet, die sich aus den unzähligen Skrupellosen einen Hauptgewinn gebastelt haben.

Vielleicht können wir das simple Mahl ja noch abbrechen, bevor das Dessert serviert wird.






Freitag, 15. Mai 2015

Error 404 - you`re welcome

















So isses! Heute vor genau 404 TAGEN haben wir - #PORTER - unseren bislang letzten Gig gespielt, um uns hernach für beinahe ein ganzes Jahr in einem alpenseits gelegenen Kloster bei selbst gebrautem Bier und handgezupftem Brot zur inneren Besinnung zurück zu ziehen, ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt außer Internet, Fernsehen, Radio, diversen globalgalaktischen Reisen, Telefon, Besuchern und der ein oder anderen Butterfahrt.  

Daher wird es morgen - am 16.5.2015 - höchste Zeit, die wiedergefundene innere Unruhe beim "Metal For Mercy On Stage" im Wittener TREFF an der WerkStadt nach außen, und damit in Eure wimmernden Ohren zu tragen.

Wir würden uns überschwenglichen Freuden ergeben, wenn Ihr uns gar zahlreich mit Eurer Anwesenkeit und Aufmerksamheit begegnen würdet.

Ab 19 Uhr geht`s los!

Alle Infos zum Gig und zur Location gibt`s hier.

Montag, 11. Mai 2015

Der Wurzelmann

"Eine Wurzel im Boden, die andere im Himmel", metapherte er selbstgefällig vor sich hin, nur um im nächsten Moment von einem daher gelaufenen und äußert lauen Lüftchen inzwei gerissen zu werden.



Freitag, 24. April 2015

So bin ich das Hin und das Her bin ich auch

Im Schreiben das Denken gewissend verlängert,
     Den ein oder andren Gedanken befreit,
Die Pfosten in Philo und Sophie gehämmert,
     So sind wir vor Stumpf- und auch Dumpfsinn gefeit.

Mag sein, dass die ein oder and`re Idee sich,
     Entfaltet des Schmetterlings Flügelschlags gleich,
Wahrscheinlicher ist doch, dass über den Klee sich,
     Die Hybris gar selbst lobt, in Hirnen so weich.

So bin ich das Hin und das Her bin ich auch,
     Ich steh` nicht nur mir, auch dem Geist auf dem Schlauch,
Sogar denkend verlier` ich das Maß dieses Verses,
     Und schreibend zieht`s bitter durch Herz und durch Bauch.

Verloren zu sein, verliert hier jeden Schrecken,
     Das Schreiben an sich ist voll Wissen allein,
Es kam über uns und es wird stets vollstrecken,
     Was Denken hermetisch niemals kann sein!


Mittwoch, 22. April 2015

Der gemeine Schläfer - oder wie ich sogar in Twitter mal mit meiner Menschenkenntnis auf die Schnauze fiel

Gerade diese Woche - gestern - hat es sich wieder einmal gezeigt: Du liest den Dingen nur vor den Kopf. Tragischerweise in diesem Fall gerade auf Twitter. Jenem Medium, welches ich nur allzu gerne als DAS Ding hochjubele. Als DIE Plattform, die ich bitte als letzte von allen abgeschaltet sehen möchte. Aber das ist nur normal, treibe ich mich hier doch intensiver und öfter herum, als sonst wo. 

Einer meiner Follower, dem ich seit gewiss über einem Jahr ebenfalls folgte, der auch nicht wirklich hundertprozentig das schrieb, was ich unbedingt hätte lesen wollen, aber tolerabel und mitunter witzig war, meinte einen meiner morgendlichen Tweets, geschrieben nach Genuss der Morgennachrichten, auf politische Korrektheit untersuchen zu müssen. Ich war der Meinung, dass "der Deutsche an sich" (diese Formulierung spielte dann die korinthenkackende Hauptrolle) "Flüchtlinge scheinbar mit Kriminellen verwechseln" würde.

Ich kann ja sehr gut damit leben, wenn man mir die unzulängliche Verallgemeinerung dieser Aussage ankreidet und darauf hinweist, dass es auch andere Deutsche gibt - abgesehen davon, dass ich dieses ja sehr genau weiß, da ich selber ja nun auch arg anders denke. Nun kam mir der besagte Twitterer aber derart aggressiv und mit einer schnell deutlichen Tendenz, dass mir ob der Tatsache, dass ich diesen Menschen bisher nur als Komik-Account wahrgenommen hatte, arg schlecht wurde angesichts seiner politischen Überzeugung.

Ich bin nun einmal so, ich kann kaum anders, also habe ich ihn in einer etwa 90 Minuten dauernden Tweetschlacht versucht zu überzeugen, was meine Intention hinter meiner Aussage "der Deutsche an sich" gewesen ist - oder habe ich vielleicht eher versucht nicht wahr zu haben, dass ich hier schon sehr lange einem gut getarnten, aber nichts desto trotz übel rechts verorteten Twitterer gefolgt bin, den ich schlicht als - wenn auch simplen - Clown wahrnahm? Nun ja, nachdem er mir dann in immer kürzer werdenden Intervallen und beständig härter werdendem Ton vorwarf, einer dieser "ekelhaften linken Gutmenschen" zu sein - in seinem Kosmos offensichtlich ein gaaaanz böses Schimpfwort - beschloss ich dann doch unsere Bekanntschaft in die nahe Zukunft gerichtet temporär zu begrenzen und ließ das Ganze verbal etwas auslaufen.

Dies veranlasste ihn natürlich dazu, immer weiter nach zu treten und mir - wie beim "Leben des Brian" - eigentlich aus jeder meiner weiteren Aussagen, einen Beweis für seine Rechthaberei zu finden, was dann aber auch schon egal war. Ich war gar nicht mal enttäuscht über ihn - schließlich verhielt er sich ja so, wie es diese latent rassistischen, Pegida angehauchten Menschen nun einmal tun, wenn sie sich im Recht wähnen.

Ich war wütend auf mich, dass ich nicht ab und an einmal zwischen den kalauernden Zeilen gelesen und meine Schlüsse über diesen Menschen gezogen habe und ihm entfolgt bin. Vielleicht ist das, was man bewusst lesen kann, doch begrenzt. Vielleicht muss man seinen Kosmos kleiner fassen. Aber im Grunde will ich das gar nicht. Ich möchte Vielfalt, ich möchte Auswahl, ich möchte Meinung.

Aber in diesem einen Fall war es dann am Ende dieser erleuchtenden 90 Minuten doch ein Leichtes, den Unfollow-Button zu drücken. Und im Gegensatz zu ihm, werde ich nie mehr sein Profil anklicken. Immerhin schaue ich dann nun doch noch genauer hin, wen ich lese.

Und was Euch Guten und Aufrechte betrifft, Euch Offene und Freiheitsliebende, Euch Pluralisten und Demokraten, Euch Utopisten und Humanisten, Euch Menschenfreunde und Fantasten, ich liebe es Euch zu lesen - schön Euch hier gefunden zu haben! 



Freitag, 17. April 2015

Wir zählen Punkte, keine Leben!

Der Newstag begann mit einer so lustigen wie egalen Randnotiz: Der HSV wird - zumindest in den nächsten 15 Minuten - von Bruno Labbadia trainiert werden. Dann kam die traurige Nachricht, dass Klaus Bednarz, einer der wirklich großen und großherzigen Journalisten gestorben ist. Die Stimmung kippte sogleich ins Minus.

Dann aber die Nachricht, die beinahe alle Titel, Newsbreaks und Schlagzeilen an diesem Tag beherrschen sollte: Jürgen Klopp bittet vorzeitig um Vertragsauflösung bei Borussia Dortmund! Argh! Das sitzt. Ich - als BVB-Fan - werde sogar von Schalkern bedauert und beinahe alle um mich herum, sehen sich entweder die Pressekonferenz an oder googlen ein paar Hintergründe, um hier mitreden zu können. Aktienkurse fallen, man lechzt nach einem postnachrichtlichen Brennpunkt.

Ich gestehe, ich habe einen Klopp - pardon - eine Klopps im Hals, denn ... aber alles was nun kommen könnte, ist scheißegaler Fanpathos. Denn parallel zu diesem Sportereignis findet im Mittelmeer ein weiteres Drama statt. Ein wirkliches Drama. Eines, das heute mindestens 400 Menschen das Leben kostet. Das Leben! Sie sterben. Ein von Libyen aus gestartetes Boot kentert und namenlose, wie ungezählte Flüchtlinge ertrinken in dem Meer, das uns Jahr für Jahr zum Sommerurlaub die schönsten Strände offeriert.

Und was tun unsere von uns boulevardisierten Medien - leider auch jene, von mir in der Tat als den Qualitätsjournalismus aufrecht erhaltend angesehenen Zeitungen, Sender, Stationen - an diesem Tag? Sie berichten von Jürgen Klopps - absolut ehrhafter - Entscheidung. Und von beschissen egalen Aktienkursen. Und warum tun sie das? Weil wir, wir, wir, weil wir alle darüber lesen, sinnieren, weinen und schimpfen möchten. Weil wir nichts davon wissen wollen, auf wessen Kosten wir leben, wie andere Menschen (ja, Menschen) leben müssen auf dieser Welt. Wie Menschen verrecken, nur weil sie nicht leben und sterben wollen, wie man halt so stirbt als Mensch jenseits unserer Möglichkeiten in Europa.

Schuld trägt hier natürlich nicht Jürgen Klopp, Schuld trägt hier kein Journalist, Schuld trägt hier kein Sender, kein Medium. Schuld trägt hier nicht einmal das eitrige Furunkel der Journalistengosse, die BILD. Die Schuld tragen wir! Die Masse, die Mehrheit der Leser, Zuhörer, Zuseher und Surfer! Wir alle - immer in der Masse gesehen - wollen es so! Wir wollen genau das sehen, was man uns hier präsentiert. Wir wollen ja scheinbar sogar das Dschungelcamp, Newtopia und Retortenmusik. Es ist nicht mehr und nicht weniger als Angebot und Nachfrage! Und wir, wir - verdammt noch mal - WIR sind der Markt, wir bestimmen, was uns vorgesetzt wird.

Und offensichtlich sind wir ein reicher, tumber, ungebildeter, rassistischer, nationalistischer, sexistischer, egozentrierter Markt. Wir sind der Mob. Wir sind Klatschvieh. Wir sind eine Klickrate. Wollen wir das wirklich sein?

Meint Ihr nicht auch, langsam, so ganz, ganz langsam reicht es mal mit Oberflächlichkeit? Habt Ihr nicht auch so ganz langsam das Gefühl, dass es an der Zeit ist, die Krallen auszufahren und die eigene Marktmacht einzusetzen?

Meint Ihr nicht auch, es reicht?


Donnerstag, 16. April 2015

Eine Wahrheit

Jemand den ich mal zu kennen die Ehre hatte, sagte mir, wir müssten heute für unsere Erinnerungen von morgen sorgen, sonst hätten wir nichts zu erzählen.

Er hatte uneingeschränkt Recht.


Samstag, 11. April 2015

Ich glaube, wir sind jetzt unsterblich

Ich schrob hier bereits vor vier Jahren, genau am 26. März 2011, zu Zeiten der Veröffentlichung der "Laut/Leise"-EP "DAMOCLES" über meine wunderbare Kapelle PORTER. Damals bezeichnete ich mich als positiv besessen und war überglücklich, dass ich ein Teil dieses seltsamen Gebildes sein durfte.

Heute, im April 2015, ist es an der Zeit, die Vergegenwärtigung dieses Glück einmal mehr aufzufrischen. Auch Revuen müssen passiert werden wie Tomaten. Nachdem wir 2012 ein äußerst erfolgreiches Crowdfunding hingelegt hatten, waren wir 2013 in der Lage, nach über 10 Jahren des Bestehens dieses Aggregatzustandes namens PORTER, also 4 veröffentlichter EPs, unzähliger Konzerte und tausender absolut geiler Momente endlich unser erstes vollwertiges Album "WOLKENSTEIN" aufzunehmen.



Allesamt musikalisch auch vor PORTER nicht unbeleckt und durchaus - ich zitiere Danny Glover alias Roger Murthaugh in Letheal Weapon - "schon zu alt für diesen Scheiß",  starteten wir mit "WOLKENSTEIN" so eine Art zweiten Frühling. Der Elan war zurück, den Arsch hoch zu kriegen, die Ideen für geile Songs flogen uns plötzlich wieder sogar unter Zeitdruck zu und mit dem Umzug in unser ehemaliges Stammstudio als ständigen Proberaum machten wir einen verdammt wichtigen Schritt hin zu einer lebenswerten, gemütlichen und kreativen Homebase im Herzen des Dortmunder Nordens.

Alles war schön, alles war gut. Dann, kurz nach einem Akustik-Gig im April 2014, traf uns ein sehr persönliches Ereignis wie aus heiterem Himmel und schoss uns erst einmal aus allen Umlaufbahnen, alles was war, alles was wir hatten war plötzlich egal, alles was wir als wichtig empfanden, war genau das aus gutem Grund eben nicht mehr.

Wir haben auf unseren CDs immer schon den Verweis gehabt, dass PORTER Christian Schwarz, Lars Daum, Frank Stewen, Volker Fabiunke und Markus G. Sänger sind, waren und immer sein werden. Und auch ohne dass wir diese berühmten fünf Band-Freunde sind, ist es doch immer klar gewesen, dass diese Band in dem Moment aufhören würde zu existieren, da einer von uns - egal wer - nicht mehr dabei ist. Da spielt es keine Rolle, ob höhere Gewalt im Spiel ist und ein Fünftel auch ohne seinen Willen plötzlich weg wäre.

Die Wahrheit dieses Statements hat sich uns allen im letzten Jahr schmerzhaft gezeigt. Es stand kurz vor knapp, dass diese Band aufgrund der Ereignisse Geschichte gewesen wäre. Machen wir es kurz - es ist nicht so gekommen, und das ist alleine der Kraft eines Menschen geschuldet, der in diesem Jahr mehr Eier bewiesen hat, als es nötig sein sollte.

Wir haben in den letzten Jahren gemerkt, dass wir nicht unbedingt jedes Jahr 50 Gigs mehr spielen müssen, um das was uns bewegt, das was wir so lieben leben zu lassen. Wir müssen uns nicht beweisen, dass das, was wir da haben gut, sehr gut ist. Viel zu viele, im Grunde sogar die meisten von den Musikern, den Bands, die einmal mit uns angefangen haben, gibt es heute nur noch als Erinnerung. Wir hingegen haben irgendwann beschlossen, dass es uns aus einem guten Grund gibt. Und dieser Grund sind wir fünf. Dieser Grund sind die Songs, die uns zufliegen. Dieser Grund sind die Menschen, denen diese Songs etwas bedeuten.

Etwas, das es für uns besonders wertvoll macht ist, dass wir lebendig sind. Wir sind relativ klein, wir sind relativ unbekannt, wir sind definitiv Underground. Wir sind aber im Gegensatz dazu auch völlig (!) unabhängig, wir sind auch stolz, wir sind vor allem allesamt Fans von guter Musik, und wir sind damit in erster Linie künstlerisch eins: glücklich! Und wir haben Bock!

Das letzte Jahr hat einfach mal wieder gezeigt, dass nichts, nichts, nichts, nichts, nichts, wirklich planbar ist. Im Grunde eine dieser schmerzhaften, aber heilsamen Lektionen, die einem wieder zeigen, was wichtig ist. Wenn dies denn nötig wäre. Denn wir wissen was uns wichtig ist. Aber im Vergleich zu dem was Menschen zustoßen kann, ist diese Band, so sehr ich sie auch liebe, eben einfach scheißegal.

Und so stehen wir hier - April 2015 - und werden am 16. Mai unser erstes Konzert seit über einem Jahr spielen. Und es fühlt sich so unsagbar gut und richtig und - jetzt zitiere ich sogar Frau Merkel -  alternativlos an.

Im Grunde wollte ich hier nur einmal mehr sagen: danke! Danke, dass ich dieses Glück habe, Teil dieser Band zu sein! 

Und ja: wir sind jetzt unsterblich, denke ich. Wir werden so lange da sein, wie es sein soll. Und es war jeden Meter, jede Sekunde wert!

Ich - ganz persönlich - bin sehr glücklich!
Und obschon wir fünf unfassbar unterschiedliche Menschen sind, mit fünf unfassbar unterschiedlichen politischen Ansichten, musikalische unfassbar unterschiedlichen Geschmäckern - oder gerade deswegen (?) - will ich, dass wir noch ganz lange da sind, viele Meter, viele Sekunden!



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Hier noch ein Miniinterview mit Philipp Kersting für Radio Ennepe Ruhr anlässlich des Gigs im Treff an der WerkStadt am 16.6.2015

Freitag, 10. April 2015

Unser Phoenix-Gig!

































Am 16. Mai 2015 hat das Warten ein Ende. Wir sind zurück nach langer, viel zu langer Pause!
Zusammen mit 10POINTS5, DOC HP und LORDS OF BOOM spielen wir im Wittener TREFF an der WerkStadt beim "Metal For Mercy".

Geboten wird - entgegen des metallischen Titels - neben unserem Progressive Alternative Rock auch No Fi Punk, Deutschrock und Alternative Rock.

Einlass ist 18:30 Uhr - los geht`s um 19:00 Uhr. Eintritt schmale 5,-.

Wir reuen uns auf Euch!
Eure freundlichen PORTERs von nebenan.

Dienstag, 31. März 2015

Lass gut sein

Lass gut sein.

Ein weiser Rat, zumeist final abwinkend gemeint, aber im Grunde weise.
Doch meistens steht man sich dann selbst im Weg beim wörtlichen Gutseinlassen.

Ist etwas so richtig Mist, ist es halt schwierig damit. Dann ist es jedoch zumindest verständlicher. Und genauso schwer ist es oft - obschon auf den ersten Blick ziemlich unverständlich - wenn etwas richtig gut ist, nahezu perfekt. Dann vermutet man schon mistrauisch wieder den nächsten Hammer hinter der Biegung. Dann sagt sich das auch wieder nur all zu leicht: lass mal gut sein. Obwohl es genau das wäre. Leicht. Und auch gut. Würde man es nur schaffen, Gutes verdammt noch mal gut sein zu lassen.

Ich klinge wie das gottverdammte Wort zum Sonntag, welches sich ein Mantra vorbetet, nur um die eigenen Dämonen in kleine kamingerechte Kleinholzstücke zu zertrümmern und sogleich dem Feuer zu überantworten. Und genau das ist es oft. Und ich bin sogar Optimist, durch und durch. Wie muss es da erst ... aber genau damit biege ich schon wieder verkehrt herum auf die Gedankenautobahn ab. Es ist gut. Es ist verdammt noch mal alles gut.

Lass gut sein, vielleicht sollte ich genau das viel öfter tun.

Montag, 23. März 2015

Abseits ist, wenn der Teufel fliegen frisst

Nur weil man die Absicht hat eine Wanze auf die Mauer zu legen, lauert man noch lange nicht darauf, den anderen in die selbstgegrabene Grube zu folgen. Vielmehr ruft man nahezu täglich in Wälder, die einem auch die andere Wange hinhalten, nur um es einem mit barer Münze zurück zahlen. Aber, wie man sich bettet, so kommt - guter, teurer, Rat auch dem dümmsten Bauern zu Gute. Drum prüfe, wer sich ewig eigen lobt, auf dass er zwar nicht Rom an einem Tag erbauen, jedoch auch einmal als Meister vom Himmel fallen kann. Immerhin ist aller Tage Abend auch aller Laster Anfang.


Und auch sonst bin ich ein großer Anhänger der universellen Weisheit von Sprichwörtern. 



Mittwoch, 4. März 2015

Habe die Barriehre.

Die komplette Welt ist getrennt in drinnen und draußen.
Ist das nicht irre.

Vor allem: eben war ich noch draußen und jetzt bin ich dennoch drinnen.
Ist das nicht verrückt?

Ich habe also mal eben eine Barriere überwunden, die die gesamte Welt trennt.

Eben habe ich versucht, das meinem Hund zu erklären. Also ...

Aber Ihr - IHR versteht das, oder?

Habe die Barriehre.


Freitag, 27. Februar 2015

16 kleine Zeilen für Respekt

Zu voll uns`re Pfosten,
Zu leer die Betriebe,
Gehackt sind die Fressen,
Mit Sand im Getriebe.

Geblitzt all die Birnen,
Entlarvt unter Zoten,
Dem einen das Leben,
dem and`ren die Toten.

Den Schein uns`ren Heil`gen,
Der Weisheit das Leben,
Den Nazis den Finger,
Den Mut soll`s erheben.

Gegeigt all den Ärschen,
Der Marsch wird geblasen,
Steht auf für die Freiheit,
Den Fingern die Nasen. 

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Montag, 23. Februar 2015

Musik - mehr geht nicht!

Es gibt genügend Gründe Musik zu mögen, Musik zu lieben Musik zu leben, Musik zum Leben zu brauchen.

Der eine, der alles entscheidende Grund, der Ursprung, der Auslöser, der Anfang von allem - den legt ein jeder von uns selbst. Oder wird sanft darauf gestoßen. Zumeist unterstützt von pubertären Erlebnissen ganz gleich welcher Art -  alles ist wichtig, wenn Du 14 bist!

Der Grund ist nicht selten ein Konzert. Ein den ganzen Körper - Herz, Bauch und Kopf - erfassendes Erlebnis. Und dabei ist es im Grunde genommen egal, welcher Art der Künstler ist, der einen da durchströmt - solange es nicht Florian Silbereisen* ist.

Es erfasst Dich. Es packt Dich. Es reißt Dich mit - und lässt Dich mitreißen. Und wenn das alles einigermaßen gut läuft, lässt es Dich nie wieder los. Dann bist Du besessen und gleichermaßen Besitzer.

Also verwaltet Euer vermögen mit bedacht und genießt es.

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*oder nat. Helene Fischer, Stefan Mross, Andrea Berg, Michael Wendler, Heino, Micki Krause, Andreas Gabalier, Hansi Hinterseer, Michelle, Revolverheld, Pur, Christina Bach etc. (komplette Liste bitte in einschlägigen Onlinemagazinen downloaden)


Mittwoch, 18. Februar 2015

Zylinderkopfdichtung

Ein ulkig Antlitz schält sich gar
   aus nebulösem Ungewahr.

Die Schemen zeugen hier und dort
   von einem selt geformten Ort.

Zunächst metallisch dann schon Grau,
   es ist kein Mann und keine Frau.

Es hat zwei Augen, keinen Zopf,

   sieh an, s` ist ein Zylinderkopf.


Sonntag, 15. Februar 2015

Pofalla Gaburt - die Geschichte zum Weinen (Bibeltext)

Aus Markus 2 (neue Übersetzung)

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot vom Volke ausging, dass alle Könige und sonstigen Herrscher - egal wie unfähig er auch sein mochte - geschätzt würden.
Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Angela Landpfleger von Deutschland war.
Und jeder König und sonstige Herrscher - egal wie unfähig er auch sein mochte - ging, dass er sich
schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt.
Da machte sich auch Ronald Pofalla - egal wie unfähig er auch sein mag - auf aus Nordrhein
Westfalen, aus der Stadt Weeze, in das Berliner Land zur Stadt Berlin, die da heißt - ja doch - Berlin, darum dass er ehedem und warum auch immer von dem Kabinette Merkel II war,
auf das er sich schätzen ließe mit der CDU, seinem vertrauten Weibe, die ward unheilschwanger.
Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, da sie noch mehr misslich Ding gebären sollte.
Und sie gebar ihre nächste Tochter, eine verbale Entgleisung, und wickelte sie in Windeln und legte sie in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum im Kanzleramt.
Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.
Und siehe, des HERRN Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des HERRN leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.
10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet Euch nicht aber, ich kann Eure Fressen nicht mehr sehen! Dennoch, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;
11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Pofalla - egal wie unfähig er auch sein mag -, der Entgleisende, in der Stadt Angelas.
12 Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Ding in graues Anzugleinen gewickelt und in einer Krippe schimpfend.
13 Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:
14 Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und Pofalla ein Wohlgefallen.
15 Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen gen Berlinehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der HERR kundgetan hat.
16 Und sie kamen eilend und fanden beide, Pofalla und seine Entgleisung, dazu einen Riesenscheck von der Deutschen Bahn in der Krippe liegend.
17 Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von dieser Entgleisung gesagt war.
18 Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten.
19  Pofalla - egal wie unfähig er auch sein mag - aber behielt alle diese Worte - und den Scheck - und bewegte sie in seinem Herzen.
20 Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott um alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.
21 Und da acht Tage um waren, dass Pofalla - egal wie unfähig er auch sein mag - beschnitten würde, da ward sein Name genannt Achduheiligebimbahn, welcher genannt war von dem Engel, ehe denn er im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn empfangen ward.
22 Und da die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz Mammons kamen, brachten sie ihn gen Berlinehem, auf dass sie ihn darstellten dem HERRN
23 (wie denn geschrieben steht in dem Gesetz des HERRN: "Allerlei Männliches, das zum ersten die Mutter bricht, soll dem HERRN geheiligt heißen") (Anm. des Verf.: Dieses Ding von wegen männlich und so, steht nicht ganz umsonst im Klammern)
24 und dass sie gäben das Opfer, wie es gesagt ist im Gesetz des HERRN: "Ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben - oder wenigstens eine Überwachungs- und Spionageaffaire ."
28 da nahm irgendwer ihn auf seine Arme und lobte Gott und sprach:
29 HERR, nun läßt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast;
30 denn meine Augen haben Deinen Vertrag gesehen,
31 welchen du bereitest (und selbstverschändlich unterschrieben) hast vor allen Völkern,
32 ein Licht, zu erleuchten die Heiden, und zum Preis deines Volkes Deutschland.
33 Und seine Frau und seine Mutter wunderten sich gar nicht so dolle des, dass von ihm geredet ward.
34 Und jemand segnete sie alle zusammen und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser wird gesetzt zu einem Fall und Auferstehen vieler in Deutschland und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird
35 (und es wird ein Schwert durch deine Seele dringen), auf dass vieler Herzen Gedanken offenbar werden.
40 Aber das Pofalla - egal wie unfähig es auch sein mag - wuchs und ward stark im Konto, voller Verschlagenheit, und Grubes Gnade war bei ihm.
41 Und seine Eltern gingen alle Jahre gen Berlinehem auf das Osterfest - gsuffa.

Und wenn sie nicht gestorben sind, so neh`m sie auch noch heute 
- egal wie unfähig sie auch sein mögen











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